Gold Gold Gold!

Die Release unserer Single „Memories Of Gold“ liegt nun fast ein Monat zurück. Falls wer das Video noch nicht gesehen haben sollte:

https://www.youtube.com/watch?v=Z1kE5sDasaQ&hspart=lvs&hsimp=yhs-awc

Natürlich ist der Song auch noch immer download- und/oder streambar:

iTunes: https://itunes.apple.com/at/album/memories-of-gold-single/id1215419909
Spotify: https://open.spotify.com/album/08yNhrXNeFu8nbCzgRPn1b
Amazon Music: https://www.amazon.de/gp/product/B06XNKYN5L/ref=dm_ws_sp_ps_dp

Wir waren mit dem Song in Chemnitz, Leipzig, Prag und Hamburg auf Promotour und haben außerdem ein Single-Release-Konzert in Wien im Kinosaal des Ruby Marie Hotels gegeben – hier ein paar Eindrücke made bei Georg Cicek Graf:

In Hamburg haben wir unter anderem live in einer Radioshow gespielt, hier der Link dazu – nur ich an E-Gitarre und mit meiner Stimme und Andi Grünauer an der Posaune:

https://www.mixcloud.com/urbanissimo/urbanissimo-magazin-tide-960-interview-und-live-session-mit-mary-broadcast-vom-2142017/

Wir haben ein Video veröffentlicht, welches uns in der „unplugged“ Besetzung zeigt. Vielen Dank an die Jungs von Enemy In The Attic:

https://www.youtube.com/watch?v=LTD8bSjUAjQ&t=2s

Es gibt nun einige Shows, bei denen wir genauso spielen:

11.05.17 Mary Broadcast “unplugged” @ Hackl’s Wohnzimmer, Ihm, 20h, Stockerau, Austria
13.05.17 Mary Broadcast “unplugged” @ Kulturkeller Ternitz, 20h, Austria
14.05.17 Mary Broadcast “unplugged” @ Theater Drachengasse, Wien, 20h, Austria
20.05.17 Mary Broadcast “unplugged” @ Kulturmü Hollabrunn, Austria

18.06.17 Mary Broadcast “unplugged” @ Theater am Spittelberg, My Stage Is My Castle, Kidcats Singer-Songwriter Festival mit Sound of Dea, Kidcat Lo-Fi, uvm, Wien, 17h, Austria

Ermäßigte Karten für das Theater Drachengasse und das Theater Spittelberg bekommt ihr bei mir, via Email zurück oder via PN auf Facebook!

Dazwischen spielen wir in großer Besetzung am Donaukanaltreiben und zwar im Werk:

26.05.17 Mary Broadcast @ Donaukanaltreiben, das Werk, Wien, 21h, Austria

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr zu einem dieser Konzerte kommt! Wir haben mittlerweile ganz viele neue Songs im Programm. Das Publikum war bis jetzt immer wie verzaubert von den neuen Welten, die sich bei unseren Konzerten nun auftun.

Meine zweite Radiosendung ging on Air, ihr könnt sie an folgenden Tagen hören:

Montag 20:00, Donnerstag 17:00, Samstag 13:00 auf www.paradox-radio.com einfach anklicken und play!!

Dieses Mal mit:

Mary Broadcast Eugene the Cat Eva Klampfer Lylit Kommando Elefant GARISH Flut Playing Savage Gianna Catastrophe & Cure Dj Lag Nick Parker Robb

Am Ende noch ein Gewinnspiel – wir verlosen 2×2 Karten für das Konzert im Theater Drachengasse, die ersten Einsender mit der richtigen Antwort gewinnen – viel Glück

Was steckt hinter dem Song „Memories Of Gold“? Was will ich mit dem Lied sagen?

Antwort an:

marybroadcast@gmail.com / oder auf https://www.facebook.com/marybroadcast/?fref=ts

Ich hoffe, wir sehen uns bald,

Mary, Jimi, Thom, Andi und Andi

Standard

Memories

Was wären wir ohne Erinnerungen? Erinnerungen halten uns am Leben, weit über den Tod hinaus. Schlechte Erinnerungen verblassen, schöne Erinnerungen bleiben. Negative Erinnerungen können uns in einen tiefen Abgrund reißen, positive Erinnerungen machen uns stark…

In den letzten Jahren bin ich viel herum getourt, verbrachte Monate in anderen Ländern, habe viele Menschen kennengelernt und viele Geschichten erlebt. Diese Geschichten versuche ich in den neuen Songs von Mary Broadcast aufzuarbeiten. Eine mir nahestehende Person konnte nur mit größter Anstrengung die Erinnerung an eine sehr dunkle Sache loslassen. Der Song „Memories Of Gold“ entstand daraus.

Dieses Lied ist der erste Song, den wir für unser kommendes Album aufgenommen haben. Wir sind einige Umwege mit dem Lied gegangen, haben schlussendlich ein Team gefunden, dass uns gut und richtig begleitet hat. Dieser Prozess hat vom Sommer 2016 bis jetzt gedauert, aber manchmal dauert es eben, bis wir Menschen finden, was wir suchen.

Memories Of Gold Single Cover Digital small

Dieser Song wird nun heute als Single veröffentlich und gleichzeitig erscheint unser bestes Musikvideo ever. Wir sind von diesem Song und von diesem Sound wirklich überzeugt und wollten ihn daher nicht länger zurückhalten. Es ist uns wichtig, dass ihr alle endlich hört, was wir eigentlich mittlerweile machen!

The Video ☺:
https://www.youtube.com/watch?v=Z1kE5sDasaQ&hspart=lvs&hsimp=yhs-awc

Helft uns, dass „Memories Of Gold“ eine großartige Erinnerung der Mary Broadcast Geschichte wird. Teilt den Videolink und unterstützt uns mit kleinen Beiträgen via Downloads oder Streamings auf den folgenden Portalen, am besten in der ersten Veröffentlichungswoche von 31.3.2017 – 7.4.2016 und mit dem Download aller 3 Versionen gleichzeitig. Ihr findet eine Radio Version, eine Extended Version und einen wunderbaren Markus Kienzl Remix, der und echt umgehauen hat! Und teilen und weitersagen ☺

iTunes: https://itunes.apple.com/at/album/memories-of-gold-single/id1215419909
Spotify: https://open.spotify.com/album/08yNhrXNeFu8nbCzgRPn1b
Amazon Music: https://www.amazon.de/gp/product/B06XNKYN5L/ref=dm_ws_sp_ps_dp

Ein paar Eindrücke des Dreh’s made by Christoph Waltenberger & Markus Dörfler:

Begleitend zu diesem Release gehen wir auf Tour, gerade eben waren Thom und ich in Chemnitz, Leipzig, Dresden und Prag. Ein Wien Konzert konnten wir auf die Schnelle fixieren, wo wir das Video nochmals, samt der Videocrew, präsentieren werden. Eintritt ist bei freier Spende, die Location ungewöhnlich, ein kleiner, privater Kinosaal im Ruby Hotel und wir motiviert, um mit Euch zu feiern!

6.4.2017 21h Ruby Marie Hotel, Kinosaal – Kaiserstraße 2-4, 1070 Wien
Doors: 20h30 – mit dem Lift von der Kaiserstraße und dem Liftschlüssel in den 4.Stock, die Bar befindet sich im 5.Stock!

Bitte pünktlich erscheinen, es gibt nur begrenzte Plätze und irgendwann ist dann voll…

Hier möchte ich nochmals alle aufzählen, die an der Produktion beteiligt waren:
Christoph Waltenberger ( Management ), Marcin Suder ( Verlag & Label ), Alexander Deutsch ( Produzent ), The Mushroom Studios ( Studio ), Markus Kienzl ( Mixing ), Vlado Dzihan ( Mastering ), Nina Helf ( Fotografin ), Elijah Dorian ( Make Up Foto ), Nora Helf ( Assistent Foto ), Stephanos Berger ( Graphik Single ), Alexander Lausch ( Filming & Cutting Teaser ), Yavuz Obdabas ( Filming Live for Teaser ), John Megill ( Kooperation Lyrics )

Videocrew:
Regie   Alexander Weber
DoP     Alois Kozar
Kameraassistenz Lukas Wesely
Dronenpilot     Thomas Loacker
Oberlicht       Michael Weitz
Beleuchter      Ronald Ernst
Beleuchterin    Johanna Auer
Ausstattung     Veronika Tupy
Ausstattungsassistenz   Lisa Ulrich
Maske   Olivia Weigelt
Kostüm  Marlene Pleyl
Kostümassistenz Oliver Huber
Protagonistin   Elisabeth Kanettis

Sponsoring:
Mblue, Rahmtec, Nepomuk Verstärker, Zeischenbüro MS, Proge, Wasami

Für folgende Konzerte in Wien solltet ihr Euch schon Karten reservieren, das wird nämlich wunderschön!
14.05.17 Mary Broadcast “unplugged” @ Theater Drachengasse
18.06.17 Mary Broadcast “unplugged” @ Theater am Spittelberg, My Stage Is My Castle, Kidcats Singer-Songwriter Festival mit Andrea Fränzel, Kidcat uvm

Für beide Konzerte gibt es die Möglichkeit von Regiekarten, schickt mir bitte ein Mail an marybroadcast@gmail.com

Das Konzert in der Drachengasse findet übrigens am Muttertag statt, ein schönes Geschenk für die Mütter Wiens!

Wer uns auch auf anderen Wegen folgen und schneller informiert sein mag, wir sind auf Facebook und Instagram aktiv, ihr könnt unseren Youtube Channel abonnieren, es gibt einen Broadcast Inside Blog und seit kurzem auch eine eigen Radiosendung von mir:

Paradox Radio – Radio Broadcast
Die Sendung wird immer Mitte des Monats um 16h ausgestrahlt und dann Donnerstags um 16h und Samstags um 13h wiederholt. Ich spreche über musikalische Ereignisse, die mir so über den Weg laufen: Konzerte, Releases, Gespräche, Begegnungen und spiele viel Musik. http://www.paradox-radio.com/

Die anderen Links:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL22907BBE2D4AB6C4
https://soundcloud.com/marybroadcast/sets/dizzy-venus-snippets
https://www.facebook.com/marybroadcast4u
https://www.facebook.com/marybroadcast
www.marybroadcast.com
https://www.facebook.com/reggaebroadcast
www.goodball.at
https://broadcastinside.wordpress.com/

Noch ein kurzer Februar-Rückblick:

Ein paar Foto’s vom 3.Good-Ball am 3.2.2017 im Fluc, bei dem fast 5000 Euro als Reinerlös gespendet wurden:


Wir haben am 23.2.2017 in Mike’s Werkstatt gespielt, eine Bühne, auf der man völlig ohne Strom auskommen muss, was wiederrum eine Intimität und Verbundenheit zum Publikum erzeugt, die mit Strom schwer aufzubauen ist.

Am 24.2.2017 habe ich mit Karim Thiam Tama und seiner „Voice of Africa Band“ am Flüchtlingsball im Rathaus gespielt. Das war sehr lustig, lang und intensiv! So viele nette, offene Menschen auf einem Haufen, wunderbar entspannt und einfach.

Das war’s auch schon wieder, ich freu mich auf ein Wiedersehen mit Euch und bin gespannt, was ihr zur neuen Single sagt!

Alles Liebe,
Mary, Thom, Jimi, Andi

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Afrika my love und Europe my heart

Ein Afrika-Reisetagebuch

Es folgen die in Afrika verfassten Aufzeichnungen zu meiner ersten (musikalischen) Afrika-Reise vom 27.12.2016 bis 16.1.2017 nach Senegal und Guinea Bissau. Hintergrund: die musikalische Verbindung mit dem in Wien lebenden senegalesischen Musiker Karim Thiam Tama und dessen Besuch auf seinem Kontinent. Zum Schreiben dieser Zeilen läuft im Hintergrund Boubas’s Car-Music. Jener erfahrene Minivan-Driver, der uns sicher von Ziguinchor nach Bissau brachte.

Wer wenig Zeit hat, der schaut sich einfach diesen Foto-Player an:

Die meiste Zeit reisten Karim, sein Bruder Abib und ich, sowie mein Bruder Bernd miteinander. Wir drei machten Musik, mein Bruder filmte und fotografierte. Die Fotos und Videos stammen fast ausschließlich von ihm. Eine aufregende Geschwister-Konstellation, außerdem ein kleines Sprachen-Babylon. Konflikte wurden sofort und energisch ausgetragen, meist aber war es irrsinnig lustig und einfach nur schön. Eine Reise mit dem Bruder sollte unbedingt in jedem Lebensplan stehen, und eine Reise nach Afrika auch…

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Aber der Reihe nach:

26.12.2016

Ich komme nach einem kurzen Weihnachtsbesuch bei meiner Familie in OÖ nach Wien zurück und erledige noch die letzten Dinge. Drucke mir alle wichtigen Adressen gefühlte 100x aus, verstaue meine Passkopien und Meldezettelkopien und Flugticketkopien an 7 verschiedenen Orten zwischen meinem Gepäck. Notiere mir alle wichtigen Telefonnummern in mein Reisetagebuch und speichere sie in 3 verschiedene Handys. Ich bin für alles gewappnet und komme bereits am 28.12. am Flughafen in Dakar drauf, dass die Reiseführer und überhaupt alle völlig hysterisch übertrieben haben. Ich komme mir sehr schäbig vor.

27.12.2016

Bis zur letzten Minute gepackt. Die Katze verabschiedet und zum Flughafen Wien Schwechat. Mich friert weil ich fast nichts anhabe. Deswegen kaufe ich mir beim Bipa am Flughafen schnell noch warme Socken und eine Strumpfhose. Im völlig überhitzten ( immer ) Türkish Airlines Flieger ( ansonsten ist diese Airline die coolste, mit der ich je geflogen bin ) ziehe ich mir bald alles wieder aus. African Heat is coming.

28.12.2016

Im Flugzeug. Langer Flug. Zwischenlandung in Istanbul. Wegen Zeitumstellung ging’s gleich weiter und dann aber doch nicht. Ich mag Türkish Airlines. Alles ist gratis. Das Essen, das Trinken, Kopfhörer, Polster, Decken, Fernseher. Das Essen ist gut. Es ist jetzt 6 h oder so und stockdunkel. Soll heißen, der Kontinent unter uns ist dunkel. Noch mal Zwischenlandung in Novakchott oder so. Meine Hände tun weh. Gestern Karim nicht mehr erreicht. Wir haben auch keinen Unterkunftsnachweis. Bin gespannt, ob wir durch die Kontrolle kommen, ob meine Gitarre da ist, ob Karim’s Bruder kommt, der uns anstelle von Karim abholen kommen soll, ob Karim dann in der Nacht wirklich nachkommt. Mein Koffer hat 28 Kilo. Wie Dakar dann wohl ist, die Taxis? Ich bin entspannt und möchte nächstes Jahr einen Schritt weiterkommen. Ich fange hier in Afrika damit an. Vielleicht finde ich hier mehr zu mir. Ich wollte immer hierher und dachte immer, hier ist etwas für mich.

8 Uhr früh

Flughafen Dakar. Ankommen. Smog. Stinkig. In den Flughafen rein und da steht Karim! Er hat sich mit der Zeitumstellung geirrt und kam in Wirklichkeit in der Nacht vor uns an. Und war deswegen unerreichbar. Er lotst uns durch die Passkontrolle, wir sind schneller durch, als geglaubt. Auch meine Gitarre ist da. Straßenkinder, die völlig müde und heiser sind. Viele Taxis. Sehr ramponiert. Viel Staub. Karim’s Bruder Abib ist auch da. Fahren zum Haus. In eine bessere Gegend. Bis dahin: viele Hütten, halbfertige Häuser, Kinder, geschäftiges Treiben, Ziegen, Schafe, Pferdekutschen, Dreck, Schmutz, Provisorium. Im Haus fühle ich mich gut aufgehoben. Liebe Familie. Herzlich. Bekommen Frühstück. Nescafe und Tunfishbaguette, ich Eck-Streichkäse aus Frankreich, mit einer Kuh drauf. Sehr gutes Baguette. Machen 2 Touren durch das Viertel. Wir schenken die Mozartkugel und den Ö-Kalender her. Es wird gekocht. Am Boden auf einem Gasherd. Die Mutter verkauft Feuerwerkskörper und Knallfrösche für Silvester vorm Haus. Es wird von 2 fremden Frauen Wäsche mit der Hand gewaschen. Die Familie besteht aus Bruder, Schwester, Mutter, Nichte, Neffe. Es ist alles, wie es bei uns mal war, plus sehr viel ärmer, aber die Leute sind gut drauf. Verstopfte Straßen, kaputte Autos, Lkw’s, Buden am Strassenrand, überfüllte Car-Rapid’s ( bemalte öffentliche Busse ). Aber alles funktioniert irgendwie. Wenn Dakar der Übergang von Europa zu Afrika ist, wie es so schön heißt, dann ist das für mich jetzt mal ein ziemlicher Bruch. Das muss man gesehen haben, um es zu verstehen. Ich freue mich, dass mein Bruder da ist und dass er alles mit seiner Kamera festhält. Wenn wir das alles so zurückbringen, wird das ein schöner Film.

29.12.2016

Wir sind in der Ö-Botschaft und bekommen eine Unterstützung und gehen dann mit der Botschaftsmannschaft in das französische Kulturzentrum Essen.

Dann im Markt von Medina unterwegs. Unglaublich. So viele Stand’l! Naschmarkt in Afrika! Wer soll das alles kaufen!

Wir besuchen ein Künstlerviertel namens “Village de Art” – dort ist es endlich mal ruhig, Dakar ist mir gerade echt zu laut und zu dreckig. Und in dieser Ansammlung von Ateliers und kreativen Künstlern gibt es endlich mal keine Autos!

30.12.2016

Heute Insel Ngor. Eine kleine Insel ganz nahe bei Dakar. Auch hier ist es ruhig. Wir haben am Strand bei Verwandten von Karim gegessen und Ataya getrunken. Das ist ein super leckeres Teegetränk. Und irgendwie sind hier alle miteinander verwandt. Karim hat 10 Mütter und 50 Schwestern oder so! Dann waren wir kurz im Atlantik baden. Jetzt geht die Sonne unter.

Gestern, die Taxifahrten, einmal rein nach Dakar, einmal raus, dann durch die Sandgassen Bier holen, das war mir echt zu viel. Lärm, Menschen, Gestank, Staub, Dreck. Die Taxifahrten bei Nacht sind hier wie durch ein Kriegsgebiet. Kein Licht, nur Autolichter im Staub, Menschen, die zwischen den Autos durch huschen, Häuserruinen und Staub, Staub, Staub!

Das Bier oder Alkohol generell gibt es nur in bestimmten Läden, der Besitzer von unserem Alkoladen freut sich über uns. Es ist nicht weit von unserem Haus entfernt. Wir müssen über die immer stark befahrene Sandpiste und den Hügel hoch. Das Bier trinken wir dann im Haus, was für alle ok ist, obwohl wir die einzigen sind, die Alkohol trinken. Wir trinken Gazelle und Flag. Es ist sehr lustig, die Biersorte „Flag“ heisst wie das Vereinslokal vom Wiener Sportklub. Wir fahren ziemlich ab auf das senegalesische Bier. Wir sind halt Österreicher.

Morgen ist Silvester, es beginnt ein neues Jahr.

So far, Senegal ist weniger gefährlich und auch wegen Krankheiten, definitiv zu viel Angst gehabt!

Mein Vorsatz für 2017: keine Angst mehr und täglich eine “innere Sensation”!

Ich werde 3 Wochen mit meinem Bruder in einem Bett verbringen, wie es aussieht. Zumindest in einem Zimmer und sehr oft in einem Bett. Das gab’s noch nie zwischen uns!

31.12.2016

Reger Silvesterartikelverkauf vor Karim’s Haus. Das Geschäft von Mama Penda boomt nun völlig. Es läutet dauernd an der Türe, weil Kinder der Nachbarschaft kommen, um sich Raketen zu kaufen.

Alles wird hier am Boden gemacht, auch das Essen. Und das kommt mir irgendwie auch für mich passend vor: kochen, schneiden, schälen, abwaschen, essen. Alles wird aus einem riesen Teller gegessen. Das Essen besteht meistens aus Zwiebelsauce mit Reis plus Fleisch oder Fisch. Und bisschen Gemüse. Es wird zweimal gekocht, einmal gegen späten Nachmittag und einmal gegen oder nach Mitternacht. Ich esse unabsichtlich nach Jahrzehnten wieder einiges an Fisch und Fleisch, weil ich nicht nur Reis und Salat essen will.

Bernd und ich opfern eine Banane an der Straßenkreuzung für den chinesischen Affengott, der um Mitternacht vom chinesischen Huhngott abgelöst wird.

Wir fahren um 3 h früh dann endlich los, um uns ins Silvester-Nachtleben von Dakar zu stürzen. Verbringen 2 h im Stau zu fünft in einem “privat” Taxi. Es ist also noch kaputter als die offiziellen Taxis und der Fahrer ist ein Baye Fall. Baye Fall ist eine Art Religion oder Philosophie in Senegal. Wir treffen also den ersten Baye Fall.

Wir haben unglaubliche Abgasmengen eingeatmet und fast die Panik wegen Stau und Enge im Fahrzeug bekommen. Schließlich stehen wir zwischen Millionen Menschen auf einer Fortgehmeile, ca. 5 Uhr früh. Und weil die Clubs alle überfüllt sind und zwar richtig überfüllt, gehen wir in einen Club gegangen, der uns als “ruhig” angekündigt wird. Da war dann überhaupt niemand, das war sehr lustig irgendwie. Wir tanzen bis in den Morgen. Dann werden wir ziemlich schnell rausgeworfen. Das ist auch lustig. Das passiert in Afrika nämlich eher selten.

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2.1.2017

Den ganzen ersten Jänner mit kotzen verbracht.

Heute nur einmal zum Meer, ansonsten nur im Haus.

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3.1.2017

Auf der Insel Goree. Hier sind lange Zeit Sklaven aus ganz Afrika verschifft worden. Ich habe ein Gefühl als wäre ich in Mauthausen. Zum ersten Mal sehen wir andere Weiße in Dakar, Touristen, die auch auf diese Insel fahren. Wir fahren hin, um dort ein paar Bilder für den Film zu drehen. Schließlich soll es im Film auch um Versöhnung gehen. Die heutigen Bewohner der Insel leben in den Kolonialhäuserruinen ihrer damaligen Unterdrücker. Die Menschen sind gut drauf. Das Geschäft mit den ‘Touris’ boomt. Es gibt viele Künstler und viele Baye Falls. Beifall! Wirklich schöne Dinge. Nicht nur ‘Touri-Ramsch’.

Kleine Bars und Restaurants. Ruhe, keine Autos. Sind kurz in einem der Häuser, in denen Sklaven „gehalten“ wurden. Die Geschichte des Sklavenhandels zeigt wieder einmal, wie grausam Menschen sind. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Die Insel ist wunderschön. Die Geschichte dazu tut weh.

Zurück im Haus in Dakar, haben wir kurz einen Straßenjungen hereingeholt. Er kam mehrmals in unsere Straße und hat immer das gleiche Lied gesungen, wunderschön. Ich wollte wissen, was das für ein Lied ist. Er saß dann am Boden und hat es dann in einer Endlosschleife für uns gesungen. Es ist ein traditionelles Lied.

La Hil La Ila Ila

Mo Hamma Dura Sulila

La Hil La Ha Ilala

Es heißt: “zu dir Oh Gott bete ich”…

Die Straßenjungs sind traurig, müde, krank und dreckig. Sie werden von ihren Familien in den Koran-Schulen abgegeben, aber viele Imane schicken sie hauptsächlich auf die Straße zum Betteln und nehmen ihnen das Geld dann ab. Diese Jungs haben absolut keine Zukunft und sind den neuen Lebensumständen völlig ausgeliefert.

Verschmutzung, Food aus China, Land Grabbing, Autos, Cancer, perverse Geldmacherei aus der Armut, save Afrika, Afrika zu etwas Besonderen machen, dazu hätten wir alle die Chance, stattdessen beuten wir den Kontinent weiter aus, Afrika erstickt teilweise im Müll, Umweltschutz darf kein Luxus sein.

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Ich scheine hier die Connection zu mir wieder zu finden. Und die innere Sensation wieder zu spüren.

4.1.2017

Es wird geprobt und zu “Not In My Name” gedreht. Außerdem gehen wir mit Mama Penda auf den Markt und kaufen Stoffe. Die Auswahl an bunten, schönen Motiven ist überwältigend. Danach gehen Bernd und ich eigene Wege, sind mit Limanuh, auch ein Hausbewohner, in der Stadt unterwegs. Selbstbestimmt tut auch mal gut.

5.1.2017

Am Boot nach Guinea Bissau. Die See ist ruhig! Ich glaube, ich habe mich an den afrikanischen Rhythmus gewöhnt.

Mama Penda sprach heute ein Gebet, bevor wir auf die Reise gingen.

Pedro, der Mann der uns die Visa für Guinea Bissau nach Dakar bringen sollte, ist gestern auch noch plötzlich in Karim’s Haus aufgetaucht. Die NGO ADPP, die wir dort besuchen, weil sie von HUMANA unterstützt werden, hat das Visum für uns besorgt. Wir sind beide laut Aufdruck ‘Australianer’. Bernd heißt im Visa außerdem im Nachnamen Österreicher… Das ist schon sehr lustig irgendwie… Wir sind gespannt, ob wir mit dem Visum durchkommen. Aber mit Pedro an der Seite, der als einziger von uns portugiesisch, die Landessprache, spricht, wird es vielleicht klappen.

Auch die” Musik verstehen” funktioniert jetzt besser, ich komme endlich in den gefuxten mir a-rhythmischen Afrika-Rhythmus rein. Also musikalisch. Keinen Ahnung, was sich da für mich auftut. Aber es fühlt sich nicht mehr so schräg an. Oder komisch. Oder chaotisch. Oder fremd.

Zurück zum Boot.

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Die Nacht am Boot war furchtbar. Es gibt Sitzsessel, wie im Flugzeug. Die Räume sind völlig runter gekühlt, eiskalt und es laufen zwei verschieden Action Thriller in Kinolautstärke. Wie da drinnen geschlafen werden kann, ist mir ein Rätsel. Draußen an Deck wird ab 1 h die Bar zugemacht aber die Musik nicht abgedreht. Bernd und ich bauen uns ein Lager an Deck im Freien. Unsere afrikanischen Begleiter schlummern zufrieden indoor. Der erste Schlafplatz ist irrsinnig zügig, der zweite dafür irrsinnig laut, weil aus den Boxen chaotische Afrika-Mucke kommt. Bis um 7,30 h! Dann sperrt die Bar wieder auf und plötzlich laufen ruhige Soul-Balladen. “Rather Go Blind” und so. Es gibt echten Espresso, statt Nescafe und Croissants. Wir trinken viele Espressi, die Sonne geht auf, der Casamance River, den wir mittlerweile betuckern, ist wunderschön, ich sehe zum ersten Mal Delphine. Alles gut, egal, dass wir nichts geschlafen haben.

In Ziegenchor werden wir von Bouba und seinem Bouba-Mobil abgeholt. Wir müssen ab der Grenze zu Guinea Bissau durch gefühlte 10 Straßenkontrollen, müssen immer wieder etwas Geld bezahlen, für das Visa, für irgendwas am Auto, für nichts. Ich höre auf die Stopps zu zählen.

Angekommen in einem der wenigsten entwickelten Ländern dieser Erde. Die Drogenmafia kontrolliert angeblich alles, die Bevölkerung wird von vielen NGO’s versorgt und unterstützt.

Einige Stunden lang fährt ein Beamter der Grenzpolizei mit uns mit, bis wir bei irgendeiner Behörde in irgendeinem Dorf stehen bleiben, wo wir irgendwas ausgestellt bekommen… dann endlich weiter… Es ist ganz gut, so etwas einmal zu erleben, aber irgendwie beklemmend und nervig ist es doch.

Trotzdem ist es hier in Guinea Bissau irgendwie angenehm, weniger Verschmutzung, die Leute weniger hektisch, das Essen besser und gesünder als im Senegal. Aber die Straßen! Bouba gibt sich echt Mühe, aber kracht in unzählige Schlaglöcher. Uns hebt es ohne Übertreibung oft einen halben Meter aus den Sitzen.

6.1.2017

Wir sind in Bissau angekommen und werden von ADPP empfangen. Etwas später geht es zum Essen, dann zum Schlafen. Unsere Köchin, ihr Restaurant und ihr Team sind lieb und kochen sogar extra vegetarisch für mich. Und das voll gut! Wir schlafen bei einem Schweizer, der eine Art Pension hat. Mittlerweile kommen wir auf 10 verschiedene Sprachen.

7.1.2017

Wir schmieden mit ADPP einen Plan. Jeden Tag des Aufenthalts in Guinea Bissau wollen wir uns einen Teilbereich ihrer Tätigkeiten ansehen und filmen.

Heute soll es ein “Culture” Projekt sein, dass erst aufgebaut wird. Kinder sollen dort Musik- und Tanzunterricht erhalten. Unter anderem für den Guinea Bissau Karneval. Die Anfänge dieses Zentrums finden wir in einer slumartigen Siedlung. Überall liegt Müll herum und west so vor sich hin. Die Menschen hier leben ohne elektrischen Strom und fließend Wasser, in so einfachen 1-Zimmer Lehmhütten. Die Kinder sind irrsinnig lieb und süß. Es ist herzzerreißend.

Vorher schauen wir noch einen Sprung ins “Radio National Guinea Bissau” vorbei und spielen einen Song live. Humberto, unser Kontaktmann von ADPP, übersetzt zwischen dem Moderator und uns, live auf Sendung.

Es wird auch das Konzert vor der ADPP Zentrale angekündigt. Als wir am Abend zum Spielort kommen, steht eine riesige Bühne mit überdimensionaler Soundanlage mitten auf der Sandstraße. Echt geil, das hätte ich nicht erwartet. Dabei spielen wir nur mit Gitarren! Bevor wir auftreten, sind Jugendliche dran, die Fullplayback-Synchronrappen. Aber beherzt! Und dann eine Trommel- plus Tanzgruppe, samt traditionellen Kostümen. Es ist voll klischeehaft, aber wirklich beeindruckend. Voll cool, dass wir das miterleben dürfen.

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Unser Konzert ist auch cool, aber nach dieser Energie unserer Vorgruppe sacken wir ehrlich gesagt ein bisschen ab.

Danach geben wir uns das Night-Life of Bissau, obwohl wir hundemüde sind. In den Reiseführern ist endlich mal was richtig beschrieben. Es stimmt, hier wissen die Leute, wie man feiert! Wir feiern bis in den frühen Morgen.

8.1.2017

Fahren dann direkt nach einer kurzen Nacht weiter nach Bissora, wo wir privat untergebracht sind. Von dort aus besuchen wir zwei Agriculture-Projekte, eines in Culcunhe und eines in Unfarim. Diese Projekte sind kommunenhafte Dörfer, die sich mit Ackerbau, Solarkraft und Bewässerungssysteme ein besseres Leben schaffen. Wirklich cool. Die Straßen dorthin sind weniger cool. Sobald man die Hauptstraßen verlässt, wovon es nur einige wenige gibt, werden die Schlaglöcher tiefer, die Straßen schmäler und die Gefahr, an der Decke zu kleben, immer größer.

Im zweiten Dorf geben wir ein Konzert. Als wir ankommen, ist das Soundsystem samt DJ Wi schon da und die Stimmung kocht. Alle tanzen! Ich entdecke erneut die “innere Sensation”: ein Mädchen, dass am Bühnentruckrand direkt vor mir steht, fixiert mich das ganze Konzert über mit einem bestechend ehrlichem Lächeln… Bouba steigt spontan auf die Bühne und heizt das Publikum mit “Alibulu” Geschreie ein. Das war das Konzert meines bisherigen Lebens!

9.1.2017

Von dieser Stadt aus, wo es keinen Strom und kein fließendes Wasser gab, dafür ganz viele liebe Menschen, fahren wir direkt zum “Teachers Projekt”. Junge Erwachsene können dort eine Ausbildung zu einem “Lehrer für alles” machen. Wir wurden mit Gesang empfangen, haben nach einer Projekt Präsentation, ein Konzert vor vielen Schulkindern aus der Umgebung gegeben. Es war sehr ergreifend.

Danach sind wir nach Ziegenchor zurück gedüst, um es vor 17 h noch über die Grenze nach Senegal zu schaffen, damit wir am nächsten Morgen rechtzeitig das Schiff zurück erwischen. Um 17 h heißt es nämlich Grenzen dicht! Kaum ist man wieder im Senegal heißt es, Abgas, Smog, Autos ohne Ende.

10.1.2016

Wir sind wieder am Schiff nach Dakar.

Die Reise mit Bernd ist sehr lustig. Wir haben ziemlich viel Spaß und überhaupt ist alles sehr relaxed geworden.

Das Leben hier macht immer mehr Sinn. Fühle mich gar nicht mehr fremd.

Diese Schifffahrt ist angenehmer als die erste. Zuerst viel Sonne und Musik von der Bar und Zeit zum Lesen. Wie Strandurlaub nur ohne Strand und baden gehen. Dann das Nachtlager gebaut. Dieses Mal früh genug an einem strategisch guten Platz.

In der Nacht wurde auch die Musik abgedreht.

Bei Sonnenaufgang dann in Dakar angekommen, zurück ins Haus.

Abschalten, überwältigt von Eindrücken, Bilder, Kreativität, Gestank, Geräusche, völlige Dunkelheit, Stille, Straßen, Infrastruktur, Armut, Freunde, Lebenslust, Umwelt, Dreck, Musikalität, Einfallsreichtum, aus der Geschichte gerissen, Lebensweise beibehalten, Aufklärung, Feiern, Schönheit, Meer, Insel, Sklaveninsel, Ngor, Schifffahrt, über Land, Straßensperren, Konflikte, Sprachen, Menschen, die wir kennengelernt haben, Weite, Herzlichkeit, Chaos, schwer das alles bald nicht mehr zu haben.

11.1.2017

Gegen Nachmittag zum Lake Rose, einem Salzsee, der rosa schimmert. Dort haben wir für das Video gedreht, am See und bei der dort beginnenden Wüste. Das war aufregend! Ich war noch nie in der Wüste und habe dort zum ersten Mal auch Kamele gesehen.

12.1.2017

Nichts tun in Goree.

13.1.2017

Taxifahrt nach Kaolack im Sonnenaufgang, um 6h30 los, in einem gemieteten Taxi das aussieht wie ein Leichenwagen und drinnen drei Sitzreihen hat. Wenn da alle Sitze besetzt sind, was normal so wäre, quasi Sammeltaxi, dann ist es wohl ziemlich eng…

Mama Penda hat wieder für uns gebetet.

Gestern hatten wir spontan eine Musiksession im Schlafzimmer von Mama Penda, mit Einlagen von ihr und Tanz von den Kindern. Bernd und ich haben auf österreichisch getanzt und gesungen. Mama Penda hat dann noch ihr Interview über Karim und die Welt für den Film gegeben und am Schluss gemeint, wir seien alle eine große Familie. Wir hatten alle einen sehr emotionalen Moment.

Ich möchte gar nicht mehr weg.

In Kaolack dominiert eine für uns unglaubliche Umweltverschmutzung, Karim ist da geboren. In der Stadt baut sich gerade ein junger Verein namens ASDEK auf. Die Leute kümmern sich um eine Schule und wollen das Verschmutzungsproblem der Stadt in den Griff bekommen. Mit dabei ist auch ein Iman, der mich offensichtlich respektiert und schätzt, aber trotzdem gibt er mir nicht die Hand. Auch nicht beim Abschied. Ich bin irritiert, bekomme aber am Ende einen Stoff von ihm geschenkt.

In der Stadt liegt der ganze Müll einfach im Fluss, auf der Strasse, oder sonst wo herum. Es stinkt so dermaßen, dass wir uns fast übergeben. Da leben aber Leute direkt nebenan! Dazu viele Fliegen und Maden, ich hab so etwas noch nicht gesehen.

Danach gehen wir durch die Stadt zum größten Markt Westafrikas. Es ist heiß und stickig. Der Markt erstreckt sich über ein katakombenartiges, überdachtes Gelände. Der Markt ist wirklich beeindruckend. Es gibt alles zu kaufen, und unzählige Nähbuden, in denen Arbeiterinnen Kleider aus den schönsten Stoffen nähen. Viele Leute halten mit uns Blickkontakt.

Wir fahren zurück und kommen irgendwann in der Nacht an, gehen aber noch fort, weil es die letzte Chance auf Nachtleben in Dakar sein wird. Wir hören uns eine Live Band an.

14.1.2017

Ich verzweifle innerlich, weil das heute der vorletzte Tag ist, und ich noch mit allen reden möchte und die Stadt noch sehen möchte, das Meer…

Heute ist auch noch das Konzert im Haus von Karim.

Mama Penda schenkt mir ein traditionelles Kleid. Ganz bunt und schön. Schaue aus wie Mama Afrika, Mary Jambar.

Wir bereiten das Konzert vor, und den ganzen Tag über sind unsere Gedanken dabei, den Abschied am nächsten Tag vorzubereiten.

Das Konzert am Abend ist mit Musikern aus dem Senegal gemeinsam. Sehr cool. Es wird aufgenommen und gefilmt. Einige Leute sind da.

15.1.2017

Der Tag des Abschieds. Wir saßen herum, haben gewartet, haben uns immer wieder umarmt und uns beschenkt, bis es dann soweit war und uns Karim und Abib zum Flughafen gebracht haben. Bernd und ich haben beim Packen alle möglichen Kleidungsstücke oder Utensilien verschenkt. Medizin. Taschenlampen. Stifte. Krimskrams. Haben noch weitere Geschenke für die Familie besorgt. Der kleine Abib hat meine Lederjacke bekommen.

16.1.2017

Der Flug war lang, eng und heiß. Zur Abkühlung habe ich mir einen Film über den Mount Everest angeschaut, während es Richtung Türkei dann wirklich zu Schneien begonnen hat. Die ersten Stunden im Flug habe ich wie in Trance verbracht.

Ich bin wieder da. Es gibt wieder Beton, saubere Straßen, Häuser, Öffi’s, nicht so viele Menschen, Ruhe, saubere Luft. Restaurants. Abwechslungsreiches vegetarisches Essen hat mir gefehlt, schon am Istanbuler Flughafen fühlte ich mich wie im Paradies und konnte mit dem Essen nicht mehr aufhören.

Ich realisiere 2 Dinge: ich besitze hier einfach zu viel und ich führe ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben. Und ich meine das nun völlig frei von Gedanken über mein Frau-Sein.

Ich schlafe 2 Tage durch, wie im Delirium. Esse irrsinnig viel. Das Chaos fehlt. Afrika fehlt.

Reisebericht: zu Ende. Der afrikanische Mood bleibt.

Schon eine Woche später beginnt wieder das normale Mary Broadcast Leben:

26.1.2017 Konzert beim ersten Vienna Songcircle mit Doug Andreas und Florian Ostertag.

Ich spiele E-Gitarre und seit langem wieder einmal Solo und meine neuen Songs. Ich habe viel Spaß. Innere Sensation still with me.

Pics by Markus Dörfler und Georg Cizek-Graf.

27.1.2017 Teilnahme am FM4 Protest-Songcontest

Wir sind nicht weiter, aber lustig war es.

28.1.2017

Spiele mit John Megill und Andi bei einem Wohnungfest einer uralt Freundin, die ich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hab. Komme drauf, dass die Bühne niemals Bühne sein soll und dann ist alles gut. Tanze bis in die Nacht. Habe sehr, sehr viel Spaß.

29.1.2017

Vergesse auf ein Privat-Konzert. Tausend Mal sorry Christian!!

Zwischendurch proben wir neue Lieder für den 3.Goodball, wo wir am 3.2. um 2h früh im Fluc auftreten werden. Der Ball ist die gute Alternative zum WKR-Ball. Der Reinerlös geht an Zara und Flucht nach vorne. Vor uns spielen Bernhard Eder, Lake Neon, Lausch und Julian & der Fux. Wir spielen unser neues Programm, ihr müsst hinkommen!

https://www.facebook.com/events/1264078870320082/

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Zum Schluss noch ein Geheimnis – anschauen und teilen und freuen über ein neues Kapitel Mary Broadcast:

Konzertvorschau:

03.02.17 Mary Broadcast @ Good-Ball, Fluc Wanne, Wien, mit Julian & der Fux, Lausch, Bernhard Eder, Lake Neon, Halay City Marathon, John Megill
12.02.17 Sam Renascent ( UK ) & Mary Broadcast ( AUT ) @ Cafe Dezentral, 20h
23.02.17 Mary Broadcast “unplugged” @ Mike’s Werkstatt, Wien GANZ OHNE STROM & NUR 30 SITZPLÄTZE !!

#senegal #guineabissau #reise #afrika #reisetagebuch #istanbul #silvester #goree #ngor #adpp #songcircle #vienna #fm4 #protestsongcontest #johnmegill #goodball #fluc #marybroadcast #broadcast #gutealternative #wkrball #bernhardeder #lakeneon #lausch #julianundderfux #adpp #asdek

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Wähl dir die Welt

Jetzt bleibt nur noch ein Konzert übrig, für dieses Jahr. Irgendwie erstaunlich, aber das 2016 ist bald vorbei.

Eine Möglichkeit gibt es noch, uns live zu erleben. Wir werden keine Weihnachtslieder singen, aber ihr könnt Euch mit Punsch langsam in die Nacht trinken und Euch von schönen Christkindlmarkt am Karlsplatz Richtung Weihnacht träumen lassen.

Wir jedenfalls starten im Trio – Jimi Dolezal an der Gitarre und Thomas Hierzberger am E-Piano / Synth. – um 16h, Karlsplatz! Inmitten der Standl. Come, listen and punsch!

Was war im November?

Mit Nick Parker ( UK ) zu touren war sehr erfüllend und aufregend. Wir beide leben ein bisschen im gleichen Rhythmus… Die Musik hat uns zusammengebracht und was die Musik schafft, hält! Schade, dass er wieder in England ist. Ein Song ist entstanden: “Hot Summer Leaves” – zu hören, wahrscheinlich am nächsten Album.

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Zum Konzert im Dezentral gibt es eine kleine Bild Collage der schönsten Fotos, made by Georg Cizek-Graf:

Hier 1 Foto aus Ladenbergen, ein so netter kleiner Shop samt Bühne in Bergen, Germany, wo wir wirklich liebevollst aufgenommen und abgefüllt wurden 🙂

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Zu den Shows in Braunau am Inn, im Ruby Marie Hotel und im Wasami Shop haben wir leider kein Bildmaterial – bis jetzt!

Die vorletzte offizielle Show im Jahr 2016 war zeitgleich das letzte jemals veranstaltete Live-Konzert im Cafe Leopold. Wir haben das Konzert gemeinsam mit Groovebumps gespielt, eine sehr coole Band! Wir wünschen dem Leopold alles, alles Gute, schön dass es dich gab!

Worte zum Sonntag:

Fast am Ende dieses letzten Newsletters nehme ich eine Aufgabe wahr, die ich mir als öffentliche Person zuschreibe, nämlich kritisch politisch Stellung zu beziehen, wenn ich denke, daß es erforderlich ist.

  1. Geht wählen
  2. Wählen nicht wundern

Es ist kein Geheimnis, auf welcher Seite ich stehe und es dürften wahrscheinlich auch Hofer Wähler beziehungsweise Nichtwähler unter Euch sein. Deswegen starte ich hier nochmals einen Versuch, Euch von Van der Bellen zu überzeugen – und wer mit mir persönlich darüber reden will, schreibt mir ein Email unter marybroadcast@gmail.com!

Das wichtige an dieser Wahl ist das Signal, dass wir am 4.12.2016 nach innen und nach außen senden werden. Ich habe das Gefühl, dass hart erkämpfte Werte wie Gleichheit, Freiheit, Gleichstellung, Schutz von Minderheiten oder Menschlichkeit immer mehr in Vergessenheit geraten und durch eine Normalisierung von rechtem Denken und Hetzerei ersetzt werden. Für mich steht Van der Bellen klar für die mir wichtigen Werte ein. Hofer hingegen ist ein Burschenschaftler und wird von einer Partei unterstützt, die immer wieder ganz weit rechts ausschert. Sie verkaufen Euch scheinheilig gemäßigte konservative Mittepolitik, hören gleichzeitig aber Nazi-Hymnen oder stehen für eine Europa feindliche Denke. Europa als Projekt ist schwierig und ich bin nicht mit allem einverstanden, aber vorrangig ist es ein Friedensprojekt, ein Projekt einer Welt ohne Grenzen und gleicher Menschen und das möchte ich für die nächsten Generationen erhalten wissen. Nehmt Euch meine Gedanken zu Herzen und auch dieses Video einer alten Frau, die wahrscheinlich zum letzten Mal zur Wahl geht, viel Grauen erlebt hat und sich um Österreich fürchtet.

Und nicht nur “Gertrude” tritt für Van der Bellen ein, sondern auch Heiz Fischer und Irmgard Griss glauben, daß er die richtige Wahl ist, außerdem viele österreichische MusikerInnen, wie Klaus Eberhartinger von der EAV oder Reinhard Fendrich:

Es gibt die Kramperlchallenge, die viele Prominente unterstützen:

http://derstandard.at/2000048425524/Kramperlchallenge-Promis-mobilisieren-fuer-Bundespraesidentschaftswahl?ref=rss

Hier mein Beitrag:

Und die Liederstandsbewegung, für die ich einen Song interpretiert und bei einem Konzert für Van der Bellen in Stockerau mit dem Publikum gesungen habe:

Mobilisiert und überzeugt in Eurem Bekanntenkreis, diese Zeiten erfordern die richtigen Signale, denkt an jene, die nach uns kommen. Und an die Geschichte, die uns vielleicht wieder einholt. Niemals vergessen!

Wir wünschen Euch ein schönes, neues und gesundes, erfolgreiches Jahr. Wir werden ca. Ende März unsere erste Single vom neuen Album veröffentlichen und diese Konzerte stehen bereits fest:

26.1.2016 Mary Broadcast Solo @ Kramladen, Songcircle, Vienna

3.2.2016 Mary Broadcast @ Good-Ball, Fluc Wanne, Vienna

23.2.2016 Mary Broadcast unplugged @ Mike’s Werkstatt, Vienna

Über Silvester und bis ins neue Jahr hinein werde ich übrigens im Senegal sein, um mich mit dem senegalesischen Musiker Karim Thiam Tama auf seine musikalische Wurzel-Suche zu begeben. Ich bin schon sehr aufgeregt und gespannt, wie sehr mich diese Reise verändern wird…

All the best!

#punsch #christkindlmarkt #weihnachten #broadcast #inside #broadcastinside #trio #jimidolezal #thomashierzberger #karlsplatz #nickparker #songs #live #tour #georcizekgraf #pics #ladenbergen #bergen #germany #vdb #stockerau #cafeleopold #groovebumps #kramperlchallenge #beclever #niemalsvergessen #wahl2016 #wählennichtwundern  #liederstandsbewegung #fendrich #eav #eberhartinger #karimthiamtama #senegal

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Tour Tour Tour und nochmals Tour!

Bevor der Winter bei uns so richtig loslegt, sollte man unbedingt Finnland bereisen. Und bevor man Finnland bereist, sollte man noch ein paar schöne Konzerte spielen, die so schön sind, daß sie für immer und ewig in Erinnerung bleiben und auch nicht wiederholbar sind.

Eines davon war “Menschen im Klick” am 24.9.2016 im Kulturcafe 7*Stern. Glücklich all jene, die dabei waren, auf der Bühne oder im Publikum. Die berühmte “Wand”, die es zu durchbrechen gilt, zwischen Performer und Publikum, war für mich verschwunden. Dieses Gefühl war wunderschön. Danke! Auch nochmals an meine Gäste Lukas Lauermann, Bernhard Eder, die Playbackdolls vertreten durch Tini Trampler und Stephan Sperlich und Ankathie Koi.

Der Konzertbericht von Live Adventures bringt es auf den Punkt:

http://wordsinpants.blogspot.co.at/2016/09/mary-broadcast-sucht-das-gluck-2492016.html

Wir hatten an dem Abend außerdem viele FotographInnen und es gibt jede Menge schöne Fotos – schaut doch hier vorbei:

Glücklicherweise wurde auch von einigen Menschen gefilmt, zb von ArGe-Musik.at:

Hier mein persönliches Highlight – auf Youtube gibt’s mehr davon!

 

Finnland war eine ganz besondere Woche. Eingeladen wurde ich von der befreundeten Band “East Funk Attack”. Ich spielte 1 Supportshow und eine Solo-Show. Dazwischen hatte ich “frei” und habe Songideen konkretisiert. Zusammen mit anderen Musikern auf Tour zu sein, gehört meiner Meinung nach zu den schönsten Dingen auf Erden. Es gibt selten etwas intensiveres… Mit dabei war übrigens auch ein Musiker aus London, Sam Renascent. Unglaublich talentiert, checkt ihn aus! Am Ende der Woche bin ich mit East Funk Attack noch ins Studio gegangen und wir haben 2 Songs aufgenommen.

Finnland ist für mich ein Ort der Ruhe. Weil man nur von Natur umgeben ist. Finnland macht mich glücklich, diese Woche war wirklich gut.

Mit uns “on Tour” war eine super nette junge Fotographin aus Helsinki, Anna Aalto, sie hat diese wunderbaren Foto’s gemacht:

 

Hier gibt es einen Live-Mitschnitt von mir Solo – “Memories Are Gold”. Um bequemer zu reisen, hat mir einer der Gitarristen der Funk-Band, Matias Kiiveri, für eine Woche seine Hauptgitarre vermacht – es war Liebe auf den ersten Blick. Nur leider auf Zeit…

Some more Pics:

 

Bald kommt ein Musiker aus England zu mir und wir spielen eine kleine Tour. Nick Parker! Wenn ihr Zeit habt, kommt vorbei, ich habe Nick wirklich ins Herz geschlossen, ich glaube die Konzerte werden sehr lustig und schön.

http://nick-parker.co.uk/

Für alle BraunauerInnen, am 18.11. spielen wir in der Alm Bar! Für alle WienerInnen: für Euch gibt es gleich mehrere spannende Lokalitäten: das legendäre Dezentral nebst Wiener Prater, ein Vinyl-Pop Up Store im Ruby Marie und in Korneuburg eine Eröffnungsparty eines besonderen Ladens mit HIFI Spezialitäten: Wasami! Für alle Bayern: wir bespielen auch das heiß umworbene Ladenbergen!

Bevor Nick in Schwechat landet, fahren Thom und ich noch für ein paar Konzerte nach Deutschland. Hope to see you there! 25.10. Hamburg, 27.10. Kiel, 28.10. Leipzig!

Eine schöne Neuigkeit noch – bald spielen wir wieder ein Wien-Band-Konzert – am 26.11.2016 im Cafe Leopold Salon, gemeinsam mit Groovebumps: “Leopold lädt ein x Electric Juice”

Ja und am 7.12.2016 wird es das einzige offizielle X-Mas und gleichzeitig letzte Konzert des Jahres von uns geben. Wir spielen am schönsten Wiener Weihnachtsmarkt, am Karlsplatz! Die Stimmung beim Konzert von vor 2 Jahren habe ich noch immer im Kopf. Es war wirklich ein cooler Auftritt. Damals bin ich gerade aus meinem drei-monatigen Finnland Aufenthalt zurückgekehrt. Nur ein Monat später haben wir mit den Aufnahmen für “Dizzy Venus” begonnen. Mit diesem Album haben wir etwas Neues eingeleitet und ich brenne darauf, daß der nächste Schritt 2017 passiert. Und er wird passieren!

Zum Abschluss noch ein bitteres Video – produziert vom Falter – zu dem Jimi und ich spontan die Musik “eingespielt” haben. Die Kommentare im Video sind derart abscheulich und menschenverachtend, dass es schwer ist hinzusehen. Hofer wählen ist ein grober Fehler, nicht wählen auch. Macht Eure persönlichen Grenzen auf und lasst Liebe in Euer Haus!

Alles Liebe und passt auf Euch auf

Mary, Jimi, Thom & Andi

25.10.16 Mary Broadcast “unplugged” @ Freundlich + Kompetent, Hamburg, Germany
27.10.16 Mary Broadcast “unplugged” @ Prinz Willy, Kiel, Germany
28.10.16 Mary Broadcast “unplugged” @ Noch Besser Leben, Leipzig, Germany
15.11.16 Mary Broadcast Solo & Nick Parker @ Eröffnungsparty Wasami Audio, Korneuburg
16.11.16 Mary Broadcast / Nick Parker @ Cafe Dezentral, Wien
17.11.16 Mary Broadcast Solo / Nick Parker @ Ladenbergen, Germany
18.11.16 Mary Broadcast Solo / Nick Parker @ Alm Bar, Braunau am Inn
19.11.16 Mary Broadcast & Nick Parker @ Ruby Marie, Vinyl & Music, Pop Up Store, Vienna, ab 16h
26.11.16 Mary Broadcast @ “Leopold lädt ein x Electric Juice”, Cafe Leopold, Salon, mit Groovebumps, ab 22h
07.12.16 Mary Broadcast @ Adventmarkt, Karlsplatz, Wien

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She’s now or never

Mary hat sich für eine Woche aufs Land verflüchtigt und noch die letzten Sommertage abbekommen und den Übergang in den Herbst.

In dieser Woche hatte sie Zeit über das “Glück” zu sinnieren – aus gegebenen Anlass : am 24.9.2016 steht wieder der Kulturherbst Neubau an, dieses Mal hat sich Mary eine Veranstaltung rund ums Glück und den Abend “Menschen im Klick” überlegt. Mary wird Musikerkolleginnen auf der Bühne des Kulturzentrums Cafe 7*Stern begrüßen, Menschen deren Leben sich ständig um den Klick, um Rhythmus dreht, Menschen, die ihren Traum zum Beruf gemacht haben. Es wird über Glück philosophiert und musiziert. Ein Abend ohne Zeitlimit aber leider mit begrenzter Publikumsgröße. Ihr solltet pünktlich um 19h kommen, um Euch einen Platz zu reservieren, los geht’s um 20h. Mary’s Gäste sind: Lukas Lauermann, Bernhard Eder, die Playbackdolls vertreten durch Tini Trampler und Stephan Sperlich und Ankathie Koi, sie wird unplugged und somit Solo spielen. Die Gäste und auch Mary haben sich Songs ausgesucht, die sie glücklich machen und die Euch glücklich machen – hoffentlich 🙂 Betrachtet werden alle Seiten des Glücks, der Abend wird ein ganz besonderer.

nobody loves no one – something special – she’s now or never – my heart is wild and my bones are steel – long way to run – ain’t that just like me

 

Was war sonst so los im zweiten Teil des Sommers?

Bevor wir uns in die Deutschland Tour gestürzt haben, gaben wir ein Platzkonzert im Wuk. Während einer glasklaren Sternschnuppennacht und klirrender Kälte, konnte man eine Nadel fallen hören, so sehr wart ihr bei uns. Danke!!

Pics by Markus Dörfler:

Außerdem waren wir beim Hafen Open Air Wien. Hier ein paar Fotos und ein Live-Medley zum Nachhören.

Pics by Markus Dörfler und Peter Poserny:

Dann kam unsere Deutschland Tour: ganze zehn Tage, von Chemnitz über Sylt bis Bielefeld. Die Zeit war sehr intensiv und schön. Wunderbares aufmerksames Publikum, mit kleinen Day Off’s zum Baden gehen in diversen Meeren rund um Deutschland. Wir haben ganz tolle neue Musiker kennengelernt und mit ihnen manche Konzertabende geteilt: Nick Parker aus England, Sam Brittain aus Australien und Aaden aus Deutschland.

Tourstart:

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Live:

Streetshows:

Relaxen:

Schluß:

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Am Wochenende nach der Tour bespielten wir gleich die Extrabar am Stockerauer Stadtfest, erstmal in der Trio-Besetzung Mary, Thom Piano und Andi an der Posaune. Das war ein würdiger Kontrastpunkt zur Bierzeltstimmung am Stadtplatz – vielen Dank an unsere aufmerksamen ZuhörerInnen!

Gleiche Besetzung beim Volkstimmefest 2016 – vielen Dank für die tolle Stimmung und die wunderbare Organisation!! Die Welt kann nur von uns aus den Angeln gehoben werden, deswegen ist dieses Fest ein so wichtiges! Wir haben es in der Hand, ob wir von Angst und Hetze regiert werden oder von Toleranz und Offenheit – vergesst das am 4.12. nicht ( falls die Wahl wirklich stattfindet 🙂 )

Pics by Markus Dörfler / Georg Cizek Graf und Christian Irr König

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Und: vor wenigen Tagen haben wir von einer jungen amerikanischen Künstlerin namens Artzipants  einen kleinen Animationsfilm zu unseren Song “Searching but not Finding” erhalten.

Die Herbstvorschau verspricht einiges, besonders Mary darf ein bisschen durch die Welt reisen:

22.09.16 Mary Broadcast mit Karim Thiam Tama @ Humana Tag, Wien
23.09.16 Mary Broadcast & Karim Thiam Tama @ Kulturkeller Ternitz, 20h
24.09.16 “Menschen im Klick” Mary Broadcast / Ankathie Koi akustik / Lukas Lauermann / Playbackdolls / Bernhard Eder @ Kulturherbst Neubau, Kulturzentrum Cafe 7*, 20h, Eintritt freiwillige Spende
25.09.16 Mary Broadcast unplugged @ Musikfest Grabern, NÖ
25.09.16 Reggae Broadcast @ Musikfest Grabern, NÖ
29.9.-2.10.16 Mary Broadcast mit Karim Thiam Tama @ CIOFF – International Council of Organizations of Folklore Festivals and Folk Arts – Busevec International Folk Music Festival, Croatia
06.10.16 Mary Broadcast Solo mit East Funk Attack @ LAPPEENRANTA, Restaurant Kolme lyhty, Finnland
07.10.16 Mary Broadcast Solo mit East Funk Attack @ KOUVOLA, Bar Downtown, FInnland
21.10.16 Mary Broadcast “unplugged” @ C.ult, Bielefeld, Germany
25.10.16 Mary Broadcast “unplugged” @ Freundlich + Kompetent, Hamburg, Germany
27.10.16 Mary Broadcast “unplugged” @ Prinz Willy, Kiel, Germany
28.10.16 Mary Broadcast “unplugged” @ Noch Besser Leben, Leipzig, Germany

Wir freuen uns auf Euch,

Mary, Thom, Andi, Jimi, Andi, Julian, Sebastian

#lukaslauermann #ankathiekoi #bernhardeder #playbackdolls #tinitrampler #stephansperlich #broadcast #marybroadcast #kulturzentrumcafesiebenstern #menschenimklick #glück #kulturherbstneubau #nickparker #sambrittain #aaden #germandy #tour #live #animation #searchingbutnotfinding #linzag #sebastiankierner #jimidolezal #andisenn #julianpieber #thomashierzberger #andreasgruenauer #markusdörler #peterposerny #georgcizekgraf #christianirrkönig #platzkonzerte #wuk #extrabar #stockerau #stadtfest #volkstimmefest #artzipants #finnland #eastfunkattack #studio #tour

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Finally Recording and so much more…

Mary Broadcast hat es finally endlich wieder ins Studio geschafft – planen tun wir das ja schon länger, auch in Eigeninitiative haben wir uns mit den neuen Songs, mit Sounds und Richtungen auseinandergesetzt, Produzenten getroffen, beratschlagt, uns den Kopf zerbrochen, um schließlich bei dem durchaus bekannten und sehr erfolgreichen Produzenten Alexander Deutsch zu landen, der scheinbar die Tür zu uns selbst aufgemacht hat. Aufgenommen wurden 3 Songs: Queens & Kings, Memories Of Gold und First Of Her Name. Wir waren im Mushroom Studio in Pinkafeld und hatten ein super Team in einer wahnsinnig angenehmen Atmosphäre um uns: neben Alex, noch David Piribauer beziehungsweise Wolf Sebastian als Engineers. Das Studio und das Team hat uns ermöglicht, völlig entspannt live zu recorden, eine neue Erfahrung für uns. Wir sind  mit dem Ergebnis sehr glücklich und es schaut so aus, als gäbe es 2017 ein neues Album 🙂

Pics by by Markus Dörfler & Cris Berg:

 

Wir hatten viel Besuch, unter anderem von Alexander Lausch, der die Studiozeit mit der Videoamera festgehalten hat und John MeGill, FM4 Moderator, der Mary’s Texte aufgepeppt und sich auch auf einem der Songs gesanglich verewigt hat.

Vor der Studiowoche war Mary auf Kurzurlaub in Griechenland, um Energie zu tanken und die Songs fertig zu schreiben. Wegen einiger spontaner Konzerte vorort, gibt es bereits fixe Engagements für 2017 und außerdem entstand dieses Video für das Hafen Open Air 2017 mitten auf hoher See:

Mary Broadcast live @Hafen Open Air 2016, am 14.8.2016 um 18h30:

 

 

Gleich nach Griechenland gab es das 2. Goodball Sommerfest, eins von Mary mitorganisierte und gegründete Charityevent mit Fußball & Musik am Hakoah Sportplatz in Wien. Dieses Jahr kamen besonders viele Leute, konsumierten fleißig und der Reinerlös dürfte daher richtig fett werden. Die 3 Gewinner des Fußballurniers teilen sich den Reinerlös für ihre Projekte auf: youngCaritas Käfig League, FC Internazionale Vienna für Futurebag und Team Liebhartstal United für das Flüchtlingsunterbringung Haus Liebhartstal des Samariterbunds.

Mary war im Dauereinsatz. Neben der musikalischen Einlage mit Luke Lambheart, jointe sie spontan die Dubcake Factory und leitete den ersten Auftritt der Goodball Musicsession mit Amin und Ali.

Danke an alle Bands wie Mika Vember, Dub cake Factory, The Crispies, Hands & Bits, Bella Wagner und A Life A Song A Cigarette Duo und allen Menschen, die uns unterstützt haben!

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Dazwischen und davor gab es einige Live-Shows. Das erste Konzert mit Neuzugang Andreas Grünauer an der Posaune war die 3 geteilte Show mit Sounds of Dea und Agnes Milewski im Theater am Spittelberg am 7.7.2016.

Pics by Georg Cizek Graf

Mary spielte außerdem ein paar Mal mit Karim Thiam Tama, unter anderem beim Krido Open 2016:

Pics by Attila Izmir

Das Konzert in Stockerau vom 16.7. im Extra.Gast.Garten.Spiele wurde auf 3.9. verschoben und zwar wegen dem schlechten Wetter, das uns leider auch am gleichen Tag in Wien heimgesucht hat, im Wiener Schweizergarten.

Außerdem hat das Grazer Paradox Radio ein sehr ausführliche Interview mit Mary veröffentlicht:

 

Konzertausblick:

Für Mary Broadcast geht es bald wieder auf Deutschlandtournee, doch vorher gibt es noch 2 Shows in Wien:

11.8.2016 @ Wuk Platzkonzerte, mit Thomas Hierzberger am Klavier und Mary an Stimme und Gitarre

14.8.2016 @ Hafenopenair mit ganzer Band 18h

Beide Konzerte bei freiem Eintritt!

Die Deutschlandtournee startet mit 18.8.:

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Die Vorschau für September ist auch nicht uninteressant:

03.9.2016 Stockerau Extra.Gast.Garten.Spiele

04.9.2016 Volkstimmefest Wien

23.9.2016 Kulturkeller Ternitz mit Karim Thiam Tama

Beim Konzert am 24.9.2016 lädt Mary stadtbekannt MusikerInnen ins 7* Cafe, um mit ihnen über Glück zu musizieren und zu philosophieren. Ein einmaliger Abend, nicht verpassen!

24.9.2016 “Menschen im Klick” Mary Broadcast / Ankathie Koi akustik / Lukas Lauermann / Playbackdolls / Bernhard Eder @ Kulturherbst Neubau, Kulturzentrum Cafe 7*, 20h, Eintritt freiwillige Spende

klick

Wir hoffen, wir sehen Euch bei dem einen oder anderem Konzert, schönen August in der Zwischenzeit!

Mary, Jimi, Thom, Andi

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